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Unsere Gegend erreichen Sie schnell per Flugzeug von allen grösseren Städten
Europas aus. Der Flughafen befindet sich nur wenige Kilometer von Gádor entfernt.
Per Pkw ist unser Ort leicht über ein gut ausgebautes Strassennetz zu erreichen,
sei es über die Schnellstrasse A-92 von Granada kommend, über die Schnellstrasse N-340 von
Osten her oder aber über die herrliche Küstenstrasse N-340, die teilweise als Schnellstrasse
ausgebaut ist, aus Richtung Málaga (siehe Anreisemöglichkeiten).
Mehr über den Ort Gádor finden sie hier.
Die Provinz Almería: Wer entlang der Mittelmeerküste nach Andalusien
einreist, trifft hier auf die trockenste Region nicht nur Spaniens, sondern gleich ganz
Europas. In den wüstenhaften Sierras im Osten der Provinz Almería liegt die jährliche Niederschlagsmenge
bei etwa 180 Millimetern. Zum Vergleich: im Allgäu sind es bis zu 2.600 Millimeter. Dieser
spärliche Regen fällt meist innerhalb nur weniger Wintertage, mit bis zu 40 Prozent der
Jahresmenge an einem Tag. Die jährlichen Durchschnittstemperaturen erreichen dabei fast
die 20-Grad-Grenze. Resultat dieses extremen Klimas sind regelrechte Halbwüsten, nur vereinzelt
bewachsen von widerstandsfähigen Pflanzenarten wie Agave oder Zwergpalme. Gelbe, braune,
rote und graue Sand- und Erdtöne prägen die unwirtliche Landschaft ebenso wie die Ramblas,
trockene Flussbetten, die sich bei den seltenen, aber heftigen Regenfällen binnen kurzer
Zeit in reissende Ströme verwandeln. Nicht umsonst ist Zelten in Flusstälern verboten: Der
Regen kann vollig unbemerkt in weit entfernten Gebieten niedergehen.
Die lebensfeindlichen, für die Astronomie aber idealen Bedingungen nutzt
eine grosse Sternwarte auf dem 2.168 Meter hohen Calar Alto in der Sierra de los Filabres;
bei guter Sicht sind die weissen Kugelbauten schon aus knapp 50 Kilometer Entfernung zu
erkennen.
Fast 3.000 Sonnenstunden pro Jahr rufen zudem geradezu nach einem Solarkraftwerk
(plataforma solar) - es liegt bei Tabernas.
Schon in den 60er-Jahren wurden die Sierras östlich von Almería von Sergio
Leone (Spiel mir das Lied vom Tod) und anderen Regisseuren für einen ganz unterschiedlichen
Zweck entdeckt. Die Canyons, Schotterhänge und Agavenfelder boten die perfekte Kulisse für
zahllose Spaghetti-Western, die eigentlich eher Gazpacho-Western heissen sollten. In der
Gegend von Tabernas finden sich deshalb mehrere Westernstädte, teils halb verfallen, teils
als Publikumsattraktion bewahrt. Ein beliebter Drehort war auch der heutige Naturpark Cabo
de Gata: In der staubtrockenen Landschaft entstanden unter anderem Teile des Historienschinkens
'El Cid', ausserdem 'Der letzte Mohikaner' und sogar Sequenzen des opulenten Wüstenfilms
'Lawrence von Arabien'. Noch 1988 drehte hier Terry Gilliam seine Abenteuer des 'Barons
von Münchhausen'. Auch Michael Bully Herbig setzte die Sierras von Almería in Szene: Hier
entstand 'Der Schuh des Manitu'.
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Calar Alto
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Solaranlage
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Ein Westerndorf
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Cabo de Gata
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In Kürze
Fläche: 8.774 Quadratkilometer
Bevölkenrung: etwa 580.000 Einwohner, das entspricht einer Bevölkerungsdichte
von 66 Einwohnern pro Ouadratkilometer
Reizvolle Landschaften: Naturpark Cabo de Gata, Sierra de Los Filabres,
Alpujarra almeriense
Schöne Orte: Vélez Blanco; Mojácar zur Nebensaison
Geschmackssache: die Feriensiedlungen Aguadulce, Roquetas de Mar
und Almerimar
Kurioses: die Westernstädte bei Tabernas im Hinterland von Almería
Keinesfalls versäumen: ein Bad an den fantastischen Stränden des
Naturparks Cabo de Gata zu nehmen
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Alpujarra
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Mojácar
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Vélez Blanco |
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