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Unsere Umgebung [Einleitung]
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Gádor, unsere Gemeinde
Gádor ist ein typisch andalusisches Dorf mit ca. 3000 Einwohnern.
Einkaufsmöglichkeiten, wie Bäcker, Fleischer und mehrere kleinere Supermärkte, finden Sie im Ort. Für grössere Einkäufe stehen
Ihnen mehrere Möglichkeiten in der nahen Hauptstadt zur Verfügung.
Ein Schwimmbad und diverse Sportmöglichkeiten in Gádor und in der Nähe 2 arabische Thermalbäder laden zum Entspannen ein. Eine
der wichtigsten europäischen archäologischen Fundstätten liegt nur 5 km entfernt.
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Poniente almeriense
Dort wo sich die Alpujarras zum Meer hin öffnen, am Fusse des Mittelmeeres, erstreckt sich das Gebiet des Poniente Almeriense.
Ein Landstrich mit einer Jahrtausend alten Tradition, eine auf das Meer hinausblickende Küstenregion. Kreuzweg zwischen Orient und Okzident. Seit
der Antike von zahlreichen Völkern besucht, weiss dieser Landstrich im Südwesten Almerías sein maritimes Flair mit dem ländlichen Charakter des
Binnenlandes um das Gebirge Sierra de Gádor herum zu vereinen.
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Alpujarra almeriense
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Eine faszinierende Landschaft an den Südhängen der Sierra Nevada. Die Alpujarra Almerías ist dünner besiedelt, rauer
und trockener als die weitaus häufiger besuchte Alpujarra
granadina. Die Gebirgslandschaft der Alpujarras teilt sich in die Provinzen Almería und Granada. Nach der christlichen Rückeroberung Granadas waren
die Alpujarras das letzte Refugium der Mauren, später jahrhundertelang ein fast vergessenes Gebiet. Seit einer Reihe von Jahren jedoch ist die Alpujarra
der Provinz Granada zum gern besuchten Ziel einer sanften Form des Fremdenverkehrs geworden. Anders die Alpujarra almeriense, in der Unterkünfte immer
noch recht rar und Busverbindungen spärlich bis inexistent sind, die Landschaft auf ihre eigene Weise aber ebenso grossartig ist wie weiter westlich.
Die Alpujarra almeriense erhält wesentlich weniger Niederschläge als die Nachbarregion der Provinz Granada. Entsprechend lebensfeindlich wirken die
kahlen, graubraunen und sandfarbenen, durch Erosion tief eingeschnittenen Lösshügel der hiesigen Sierras. Besonders reizvoll ist der Kontrast zu den
fruchtbaren Landstrichen am Fluss und den bewässerten Terrassen, die mühsam den Hängen abgerungen wurden: Hier wachsen Wein, Orangen, Walnussbäume und
Feigen - Oasen in der Wüste.
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Cabo de Gata-Níjar
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Fast ein letztes Stück Paradies an der spanischen Mittelmeerküste. Wunderschöne Strände, herbe
Felsabstürze ins Meer, im Landesinneren Halbwüste, an der Küste kleine Dörfer. 1987 wurde das Gebiet gerade noch rechtzeitig zum
Naturpark erklärt. Relativ wenige Unterkünfte.Seine höchste Höhe von knapp 500 Metern erreicht der Gebirgszug im Vulkankegel des Cerro
del Fraile zwischen San José und Los Escullos. Von tiefen Trockentälern durchzogen, reichen die Ausläufer der Sierra bis an die Küste.
Wo sie nicht steil ins Meer abstürzen, umrahmen sie Sandstrände, die zu den schönsten Spaniens zählen und ihren besonderen Schmuck durch
bizarr verwitterte Kalksteinfelsen erhalten. Pflanzen gedeihen bei jährlichen Niederschlägen von durchschnittlich 130 Millimetern nur
spärlich. Die Halbwüstenflora des Cabo de Gata besitzt starke Ähnlichkeiten mit den Pflanzengesellschaften der Sahara-Randzone.
Auffallend in der graubraunen, nur nach den seltenen Sturzregen ergrünenden Steppe sind die aus Amerika eingeführten Feigenkakteen und
Agaven, die mit ihren meterhohen Fruchtständen in ganzen Kolonien wachsen, ebenso die kaum bis zum Knie reichende Zwergpalme palma enana
- diese einzige einheimische Palmenart Europas wird hier liebevoll auch palmito (Pälmchen) genannt.
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Sierra de los Filabres
Umgeben
von Landschaften mit so starken Kontrasten wie der Sierra de Los Filabres oder der Wüste von Tabernas liegt im Landesinneren diese Gegend als eine der
beeindruckendsten Naturlandschaften der Provinz. Von der Nordseite der Sierra Nevada bis zur Sierra Alhamilla öffnen kleine weisse Dörfer mit Charme,
gekrönt von den Türmen der arabischen Burgen ihre Tore für den Besucher und bieten eine Unzahl von Routen mit grossem archäologischen Reichtum. Bis
auf über 2.000 Meter Höhe führt die Reise in eine einsame und wild zerklüftete Mondlandschaft.
Die Anfahrt zur Sternwarte Observatorio Astronómico del Calar Alto erfolgt auf der A-92, vorbei an Gérgal. Noch recht neu ist
eine zweite Zufahrt, die bereits vor Gérgal von der A-92 abzweigt und letztlich hinüber auf die andere Seite der Sierra führt. Die Sternwarte, übrigens
die grösste Europas, liegt auf dem Calar Alto, mit 2.168 Meter der höchste Gipfel der Sierra de los Filabres. Die Aussicht auf die gefältelten, kahlen
Hänge, die sich bis zum Horizont erstrecken, ist besonders bei Sonnenaufgang einfach traumhaft.
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Levante almeriense
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Diese Küstenregion
am Mittelmeer stellt die Verlängerung Ostspaniens auf andalusischem Boden dar. Die Levante almeriense, die im Norden an Múrcia angrenzt, erstreckt sich zwischen
der Küste und dem abschüssigen Hinterland. Hier sind Bergketten wie die Sierra de Bédar, Cabrera und Almagrera, aber auch fruchtbare Täler zu finden, wo eine
Fülle von Obst und Gemüse angebaut wird. Eine Gegend, in der das ganze Jahr über die Sonne scheint und in der man den Strand selbst dann geniessen kann, wenn
der Winter die europäischen Küsten mit seinem eisigen Mantel bedeckt. Ein Paradies genährt von Flüssen, die in das Meer münden, an einer lichtdurchfluteten
Küste, die sich in einem von Sorollas Ölgemälde zu inspirieren scheint. Dieses Fleckchen Erde am andalusischen Mittelmeer, das schon in der Antike bei zahlreichen
Völkern begehrt war, ist heute nach wie vor ein privilegierter Ort. Aufgrund seiner Landschaft, seines Klimas, seiner Ortschaften, seiner Strände und nicht
zuletzt wegen der Gastfreundschaft seiner Bevölkerung, die es gewöhnt ist, jeden bei sich aufzunehmen, der hierher kommt, in diese aussergewöhnliche Küstenregion
des Levante. Die hohe Sonnenscheindauer mit einem Jahresdurchschnitt von 322 wolkenlosen Tagen und 3.035 jährlichen Sonnenstunden stellt das grosse touristische
Kapital der Küste von Almería dar.
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Almanzora
An der Nordostgrenze
der Provinz Granada, in der Nähe von Baza, liegt die Region Almanzora, zwischen denen von Los Vélez und Los Filabres.
Es handelt sich um eine Region im Landesinneren, der gerade durch seine Lage für den Anstoss des ländlichen Fremdenverkehrs begünstig
ist.
Umgeben von Gebirgen, wie dem von Lúcar, Oria, Madroño oder der Sierra de las Estancias, die diese Region in das Tal des Almanzora verweisen,
das den Namen vom Fluss nimmt, der die Region durchquert und in der Nähe der Naturlandschaften mit grösstem Charme der Provinz Almería. Ideal für die Freunde
der Natur und Ruhe.
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Los Vélez
Der Bezirk,
dessen Name vom beeindruckenden Naturschutzpark Sierra María - Los Vélez herstammt, liegt im nördlichsten Teil der Provinz Almería, angrenzend an die benachbarten
Provinzen Granada und Múrcia.
Die Enklave an diesem für die Umwelt bedeutenden Ort macht ihn zu einer grossen touristischen Attraktion. Diese Provinz des Nordens ist
sehr gebirgig und hat nichts mit der der anderen Regionen zu tun.
Die Vegetation ist sehr üppig, mit grossen Wäldern und bildet einen Kontrast zur Trockenheit der anderen Bereiche Almerías. Die Lage
beeinflusst auch die sehr rustikale Lebensform, im direktem Kontakt mit der Umgebung, eine Attraktion für die Besucher auf der Suche nach Ruhe.
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Granada & Sierra Nevada
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Länger
als in irgendeiner anderen Region Andalusiens konnten sich die Mauren im Gebiet von Granada halten. Die Dynastie der Nasriden führte ihr Königreich
erst zu höchster Blüte, als der Rest Spaniens schon lange von den christlichen Heeren zurückerobert war - und hinterliess ein wahres Märchenschloss,
die Alhambra. Erst 1492, im magischen Jahr der Entdeckung Amerikas, zogen die Nasriden aus Granada ab, mehr als zwei Jahrhunderte nach dem Ende der
maurischen Herrschaft in Córdoba und Sevilla. Wunderbares Zeugnis jener späten maurischen Hochkultur ist der Palast Alhambra in Granada, gleichzeitig
das bedeutendste islamische Bauwerk in Europa überhaupt. Zu einem Reiseziel erster Güte machen die Provinz aber nicht nur die Alhambra und die schöne
Stadt Granada selbst, auch die herrliche Landschaft trägt ihren Teil dazu bei. Das Gebirge der Sierra Nevada ist in weiten Gebieten als Naturpark ausgewiesen
und ermöglicht fantastische Ausflüge. Lieblicher als diese rauen Höhen gibt sich La Alpujarra granadina, eine fruchtbare Tälerlandschaft an den südlichen
Ausläufern der Sierra, die zur letzten Zuflucht der aus Granada vertriebenen Mauren wurde.
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Aktives Almería
In Spanien gibt es wenige Provinzen, die eine so grosse Vielfältigkeit an Aktivitäten bieten können wie Almería, Resultat
des kontrastreichen Profils, das in wenigen Kilometern von einer rohen Berglandschaft in eine paradiesische Gegend mit von der Sonne verwöhnten Stränden wechselt.
Die Freunde der Wassersportarten können ihren Urlaub geniessen, indem sie Wasserski fahren, auf den reichhaltigen und wilden
Meeresgründen in den verstecktesten Buchten tauchen oder mit einem Boot auf das ruhige Mittelmeer ausfahren.
Für diejenigen, die die Natur bevorzugen, ist die Provinz voll von zahlreichen Kultur- und archäologischen Routen, auf denen
der Besucher den Kontakt mit der Natur geniessen und sich gleichzeitig bereichern kann. Es handelt sich um Wege, die zu Fuss, mit Mountainbikes oder sogar
auf einem Esel beschritten werden können.
Und für die Risikofreudigsten, jene die das überschüssige Adrenalin abbauen möchten, bietet die Provinz auch angenehme Überraschungen:
Ski, Klettern, Höhlenforschung, Ultraleichtflieger, Paraglider und Drachen von den Klippen von Aguadulce in Roquetas de Mar aus. Der Kulturtourismus ist auch
für jedermann erreichbar, mit dem Erlernen von Sprachen und Traditionen in den spezialisierten Schulen.
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Golf in Almería
Die Provinz Almería ist sowohl bei den Golfamateuren als auch bei Profis aus der ganzen Welt sehr beliebt. Und das nicht umsonst,
denn hier befinden sich einige der besten Golfplätze des Landes. Wenn sich die Golfpätze durch etwas auszeichnen, dann ist es die Vielfalt der Umgebungen,
in denen sie angelegt sind und die es dem Besucher ermöglicht, sowohl die prächtigen Strände von Vera, Roquetas de Mar oder Mojácar zu besuchen oder
entweder einen Ausflug in die Natur des Gebirges von Gádor oder des Tals von Almanzora zu unternehmen.
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Filme aus Almería
Wüstenbereiche und wilde Landschaften, wie die von Tabernas, grosse Gebirge mit prachtvoller Vegetation, Küsten, Klippen und die
ungerührten Strände von Cabo de Gata - Níjar. Wenige spanische Provinzen können sich einer solch mannigfaltiger und kontrastreichen Geographie rühmen.
Ohne Zweifel war es diese Eigenschaft, was verursachte, dass in Almería bis zum Jahr 2001 über 200 Filme und Serien gedreht wurden
und somit eines der bedeutendsten Filmproduktionszentren wurde. Die spanischen Filme wurden rasch von den europäischen und amerikanischen Produktionen
abgelöst wurden, was internationale Schauspieler und somit auch den Fremdenverkehr anzogen, der bald zum Mittelpunkt und Reichtum der Provinz wurde.
Unter der Regie von Sergio Leone, wurden seine Western-Filme zu einem grossen Erfolg. Man wollte jedoch nicht nur dieses Genre vermarkten und so wurden
auch Teile der berühmten Filme wie Indianer Jones, Der letzte Kreuzzug, Der Herr der Ringe und Patton hier gedreht. Die Schauspieler liessen sich auch
von der Gegend und deren Menschen bezaubern.
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Sonne und Strand
Die Gegend Almería - Cabo de Gata - Níjar ist die unberühmteste Region der Provinz Almería, ein Gelände, das seinen besten Ausdruck
in den kleinen Fischerdörfern mit grosser Tradition findet, in denen die Sitten und Traditionen in der Zeit stehen geblieben zu sein scheinen, als ob
sie Postkarten aus der Vergangenheit wären.
Der touristische Charakter vom Küstenabschnitts der Westküste Almerías enthält zahlreiche Strände mit der Blauen Fahne, was gleichzeitig
eine Reihe von Einrichtungen und Dienstleistungen bedeutet, die den Aufenthalt der Besucher noch angenehmer gestalten.
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Die Stadt Almería
Die vorwiegend modern geprägte Provinzhauptstadt (170.000 Einwohner) zählt nicht unbedingt zu den städtebaulichen Höhepunkten
Andalusiens. Folgerichtig wird Almería relativ selten besucht. Eigentlich schade...
Almería ist nämlich sehr lebendig und bei aller Modernität ausgesprochen spanisch (oder besser gesagt ausgesprochen andalusisch)
geblieben. Seine Glanzzeit erlebte Al-Mariya, der Spiegel des Meeres, unter den Mauren, an die noch die mächtige und aufwändig restaurierte Festung
Alcazaba hoch über dem Zentrum erinnert. Neben der festungsartigen Kathedrale ist sie auch die Hauptsehenswürdigkeit der an Monumenten eher armen, aber
mit einer regen Kneipenkultur gesegneten Stadt.
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