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Enrique Berger - Ferienwohnung am Orangenhain in Gádor (Almería) ![]() |
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Unsere Umgebung [Einleitung] |
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Kaum jemand wird sich Andalusien als Ziel für einen reinen Strandurlaub aussuchen, denn dafür gibt es hier einfach zu viel zu sehen und zu erleben. Dennoch lässt es sich an den insgesamt über 570 andalusischen Strandkilometern natürlich auch bestens baden. Die folgende, selbstverständlich subjektive Kurzauswahl gründet sich nicht nur auf die Qualität der einzelnen Strände, sondern bezieht auch das Umfeld mit ein, das für einige entspannte Strandtage ja ebenfalls nicht ganz unwichtig ist. Cabo de Gata: Ausserordentlich attraktiv sind die Strände dieser unter Naturschutz gestellten, wildschönen und wüstenähnlichen Region östlich der Provinzhauptstadt Almería. Sie bieten reichlich Platz und eine schöne Umgebung ohne Bettenburgen, die auch zu Wanderungen einlädt. Mojácar: Die grobsandigen Strände des Ferienortes im Osten der Costa de Almeria zählen zwar nicht unbedingt zu den schönsten Andalusiens, doch sind sie immerhin hygienisch einwandfrei und deshalb z. T. auch mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Mojácar selbst ist zudem einer der reizvolleren Küstenorte des andalusischen Mittelmeers. Für Landschafts- und Naturgeniesser Abseits der Küsten und der städtischen Agglomerationen bewahrt Andalusien ein unglaublich reiches Erbe an wenig erschlossener Natur - alpines Hochgebirge, olivenbestandene Hügelketten und ausgedehnte Feuchtgebiete. Im Folgenden eine kurze Übersicht einiger reizvoller, aber nicht eigens als Naturpark ausgewiesener Ziele. Die Wüste Almerías: Die Gebirgs ketten der Sierras im Osten der Provinz Almeria sind das regenärmste Gebiet Europas. Als Folge trifft man hier auf echte Wüstenlandschaften von sprödem, wildromantischen Reiz. Nur im Frühjahr überziehen da und dort grosse bunte Blumenteppiche den in dieser Gegend sonst stets völlig ausgedörrten Boden. Las Alpujarras: Die Region an den Südhängen der unter Naturschutz gestellten Sierra Nevada teilt sich in die Provinzen Almería und Granada. Lange Jahrhunderte ein völlig entlegenes Gebiet, weist sie ganz eigene Charakteristika auf. Die typische Architektur der hiesigen Bergdörfer und die ausgeklügelten Bewässerungssysteme gehen noch auf die Mauren zurück, die sich nach der Rückeroberung Granadas hierhin zurückgezogen hatten.
Für die Fans von Ungewöhnlichem und Kuriosem Ein landschaftlich so vielseitiges und von ganz verschiedenen Kulturen geprägtes Gebiet wie Andalusien besitzt schon fast zwangsläufig eine Reihe lokaler Kuriositäten und ungewöhnlicher Attraktionen. Westernstädte in der Provinz Almería: Die ausgetrockneten Flussbetten, wilden Schluchten und kahlen Gipfel der Wüsten um Tabernas dienten als Hintergrund für zahlreiche Westernfilme. Dort finden sich deshalb einige Kulissendörfer, deren Anblick aus Filmen wie Für eine Handvoll Dollar vertraut ist. Manche sind heute weitgehend verfallen, andere wurden als Touristenziel, aber auch für weitere Dreharbeiten bewahrt. Höhlenwohnungen: Die Casas Cueva sind besonders in den Provinzen Almería und Granada anzutreffen. Aus dem wasserundurchlässigen und festen, aber dennoch leicht zu bearbeitenden Boden gegraben, isolieren sie sehr gut gegen Hitze und Kälte und sind innen oft erstaunlich komfortabel ausgestattet. Besonders bekannt für ihre Höhlenwohnungen sind das Sacromonte-Viertel von Granada und das Barrio de las Cuevas von Guadix, als auch in einigen Vierteln unserer Gemeinde Gádor.
Naturparks Parque Nacional de la Sierra Nevada: Seit 1999 ist die Kernzone der Sierra Nevada auf einer Fläche von mehr als 86.000 Hektar in den Status eines Nationalparks aufgerückt. Er ist der spanienweit grösste seiner Art und von einem Naturpark umgeben, der die Funktion einer zusätzlichen Pufferzone erfüllt. Beide zusammen erstrecken sich uber 170.000 Hektar und umfassen ein landschaftlich und bioklimatisch sehr vielfältiges Areal, in dem allein über 60 endemische Pflanzenarten wachsen und zahlreiche seltene Tiere leben. Zum Parkgebiet, das zu den Provinzen Granada und Almeria gehort, zählt neben dem eigentlichen, in 14 Gipfeln bis weit über dreitausend Meter Höhe ansteigenden Hochgebirge auch die Region der Alpujarras, der sonnigen Südhange der Sierra Nevada. Parque Natural Cabo de Gata - Níjar: In der Provinz Almería liegt einer der wenigen Spanishen Meeres-Naturparks. Eine wahrhaft grossartige Landschaft, die sich mit Felsabstürzen und weiten Sandstränden bis ans Meer erstreckt und, man kann sich gar nicht genug freuen, seit Dezember 1987 unter Naturschutz steht und dadurch gerade noch vor der schlimmsten Bauspekulation gerettet wurde. Vom Erscheinungsbild her ist das Gebiet mit Teilen der Kanarischen Inseln vergleichbar, eine Mischung aus Vulkanformationen, Halbwüste und herrlichen Stränden. Parque Natural Sierra de María - Los Vélez: Ebenfalls in der Provinz Almería. Der Gebirgspark nahe der Stadt Vélez Blanco wird durch seine ausgedehnten Wälder charakterisiert, die in deutlichem Kontrast zur trockenen, wüstenhaften Umgebung stehen. Hier gedeihen vor allem verschiedene Pinienarten, Schwarzfichten und Steineichen, in den höheren Lagen auch Wacholdersträucher und Ginster.
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