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Kaum jemand wird sich Andalusien als Ziel für einen reinen Strandurlaub
aussuchen, denn dafür gibt es hier einfach zu viel zu sehen und zu erleben. Dennoch
lässt es sich an den insgesamt über 570 andalusischen Strandkilometern natürlich
auch bestens baden. Die folgende, selbstverständlich subjektive Kurzauswahl gründet
sich nicht nur auf die Qualität der einzelnen Strände, sondern bezieht auch das
Umfeld mit ein, das für einige entspannte Strandtage ja ebenfalls nicht ganz unwichtig
ist.
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Cabo de Gata: Ausserordentlich attraktiv sind die
Strände dieser unter Naturschutz gestellten, wildschönen und wüstenähnlichen
Region östlich der Provinzhauptstadt Almería. Sie bieten reichlich Platz
und eine schöne Umgebung ohne Bettenburgen, die auch zu Wanderungen einlädt.
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Mojácar: Die grobsandigen Strände des Ferienortes
im Osten der Costa de Almeria zählen zwar nicht unbedingt zu den schönsten
Andalusiens, doch sind sie immerhin hygienisch einwandfrei und deshalb z.
T. auch mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Mojácar selbst ist zudem einer
der reizvolleren Küstenorte des andalusischen Mittelmeers.
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Abseits der Küsten und der städtischen Agglomerationen bewahrt
Andalusien ein unglaublich reiches Erbe an wenig erschlossener Natur - alpines
Hochgebirge, olivenbestandene Hügelketten und ausgedehnte Feuchtgebiete. Im Folgenden
eine kurze Übersicht einiger reizvoller, aber nicht eigens als Naturpark ausgewiesener
Ziele.
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Die Wüste Almerías: Die Gebirgs ketten der Sierras im Osten
der Provinz Almeria sind das regenärmste Gebiet Europas. Als Folge trifft man
hier auf echte Wüstenlandschaften von sprödem, wildromantischen Reiz. Nur im Frühjahr
überziehen da und dort grosse bunte Blumenteppiche den in dieser Gegend sonst
stets völlig ausgedörrten Boden. |
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Las Alpujarras: Die Region an den Südhängen der unter Naturschutz
gestellten Sierra Nevada teilt sich in die Provinzen Almería und Granada. Lange
Jahrhunderte ein völlig entlegenes Gebiet, weist sie ganz eigene Charakteristika
auf. Die typische Architektur der hiesigen Bergdörfer und die ausgeklügelten Bewässerungssysteme
gehen noch auf die Mauren zurück, die sich nach der Rückeroberung Granadas hierhin
zurückgezogen hatten. |
Ein landschaftlich so vielseitiges und von ganz verschiedenen
Kulturen geprägtes Gebiet wie Andalusien besitzt schon fast zwangsläufig eine
Reihe lokaler Kuriositäten und ungewöhnlicher Attraktionen.
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Westernstädte in der Provinz Almería: Die ausgetrockneten
Flussbetten, wilden Schluchten und kahlen Gipfel der Wüsten um Tabernas dienten
als Hintergrund für zahlreiche Westernfilme. Dort finden sich deshalb einige Kulissendörfer,
deren Anblick aus Filmen wie Für eine Handvoll Dollar vertraut ist. Manche sind
heute weitgehend verfallen, andere wurden als Touristenziel, aber auch für weitere
Dreharbeiten bewahrt. |
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Höhlenwohnungen: Die Casas Cueva sind besonders in den
Provinzen Almería und Granada anzutreffen. Aus dem wasserundurchlässigen und festen,
aber dennoch leicht zu bearbeitenden Boden gegraben, isolieren sie sehr gut gegen
Hitze und Kälte und sind innen oft erstaunlich komfortabel ausgestattet. Besonders
bekannt für ihre Höhlenwohnungen sind das Sacromonte-Viertel von Granada und das
Barrio de las Cuevas von Guadix, als auch in einigen Vierteln unserer Gemeinde
Gádor. |
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Parque Nacional de la Sierra Nevada: Seit 1999 ist die
Kernzone der Sierra Nevada auf einer Fläche von mehr als 86.000 Hektar in den
Status eines Nationalparks aufgerückt. Er ist der spanienweit grösste seiner Art
und von einem Naturpark umgeben, der die Funktion einer zusätzlichen Pufferzone
erfüllt. Beide zusammen erstrecken sich uber 170.000 Hektar und umfassen ein landschaftlich
und bioklimatisch sehr vielfältiges Areal, in dem allein über 60 endemische Pflanzenarten
wachsen und zahlreiche seltene Tiere leben. Zum Parkgebiet, das zu den Provinzen
Granada und Almeria gehort, zählt neben dem eigentlichen, in 14 Gipfeln bis weit
über dreitausend Meter Höhe ansteigenden Hochgebirge auch die Region der Alpujarras,
der sonnigen Südhange der Sierra Nevada. |
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Parque Natural Cabo de Gata - Níjar: In der
Provinz Almería liegt einer der wenigen Spanishen Meeres-Naturparks.
Eine wahrhaft grossartige Landschaft, die sich mit Felsabstürzen und
weiten Sandstränden bis ans Meer erstreckt und, man kann sich gar nicht
genug freuen, seit Dezember 1987 unter Naturschutz steht und dadurch
gerade noch vor der schlimmsten Bauspekulation gerettet wurde. Vom
Erscheinungsbild her ist das Gebiet mit Teilen der Kanarischen Inseln
vergleichbar, eine Mischung aus Vulkanformationen, Halbwüste und
herrlichen Stränden. |
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Parque Natural Sierra de María - Los Vélez: Ebenfalls in
der Provinz Almería. Der Gebirgspark nahe der Stadt Vélez Blanco wird durch seine
ausgedehnten Wälder charakterisiert, die in deutlichem Kontrast zur trockenen,
wüstenhaften Umgebung stehen. Hier gedeihen vor allem verschiedene Pinienarten,
Schwarzfichten und Steineichen, in den höheren Lagen auch Wacholdersträucher und
Ginster. |
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