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Alpujarra almeriense [Südlich von Sierra Nevada]
Eine faszinierende Landschaft an den Südhängen der Sierra Nevada. Die Alpujarra Almerías ist dünner besiedelt, rauer und trockener als die weitaus häufiger besuchte Alpujarra granadina. Die Gebirgslandschaft der Alpujarras teilt sich in die Provinzen Almería und Granada. Nach der christlichen Rückeroberung Granadas waren die Alpujarras das letzte Refugium der Mauren, später jahrhundertelang ein fast vergessenes Gebiet. Seit einer Reihe von Jahren jedoch ist die Alpujarra der Provinz Granada zum gern besuchten Ziel einer sanften Form des Fremdenverkehrs geworden. Anders die Alpujarra almeriense, in der Unterkünfte immer noch recht rar und Busverbindungen spärlich bis inexistent sind, die Landschaft auf ihre eigene Weise aber ebenso grossartig ist wie weiter westlich. Die Alpujarra almeriense erhält wesentlich weniger Niederschläge als die Nachbarregion der Provinz Granada. Entsprechend lebensfeindlich wirken die kahlen, graubraunen und sandfarbenen, durch Erosion tief eingeschnittenen Lösshügel der hiesigen Sierras. Besonders reizvoll ist der Kontrast zu den fruchtbaren Landstrichen am Fluss und den bewässerten Terrassen, die mühsam den Hängen abgerungen wurden: Hier wachsen Wein, Orangen, Walnussbäume und Feigen - Oasen in der Wüste.
Anreise: Das Gebiet wird von Ost nach West von der Landstrasse A-348 durchzogen und kann von der granadinischen Alpujarra oder von der Stadt Almería, vom Flugzeug- und Schiffshafen aus erreicht werden. Vom Norden aus führt die Schnellstrasse A-92 in diese Gegend, doch wenn Sie lieber eine ruhige Reise durch die Sierra Nevada hindurch machen wollen, so empfiehlt es sich, den Bergpass Puerto de la Ragua zu überfahren. Die Landstrassen A-347 und A-391 verbinden das Gebiet mit der Küste des Poniente Almeriense. Vom Süden aus erreicht man die Gegend über die Schnellstrasse, die an Roquetas de Mar und El Ejido vorbeiführt.
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